14. Juli 2020
  1. Sie befinden sich hier:
  2.  » 
  3. Aktuelles
  4.  » 
  5. Coronavirus Spezial
  6.  » 
  7. International
  8.  » Mallorca kündigt Vorgehen gegen «Sauftourismus» an

Mallorca kündigt Vorgehen gegen «Sauftourismus» an

Urlauber aus Deutschland und Großbritannien sind für massive Verstöße gegen geltende Corona-Regeln verantwortlich.

Touristen sitzen dicht an dicht in der Bierstraße auf Mallorca. (Foto: Clara Margais/dpa)

Geben Sie auf sich acht – und Ihre Nächsten. Mit unserem Themenspezial zum Coronoavirus möchten wir aufklären und Leben bewahren. Gerne halten wir Sie mit unserem Newsletter auf dem Laufenden. Hier anfordern.

Geben Sie auf sich acht – und Ihre Nächsten. Mit unserem Themenspezial zum Coronoavirus möchten wir aufklären und Leben bewahren. Gerne halten wir Sie mit unserem Newsletter auf dem Laufenden. Hier anfordern.

Geben Sie auf sich acht – und Ihre Nächsten. Mit unserem Themenspezial zum Coronoavirus möchten wir aufklären und Leben bewahren. Gerne halten wir Sie mit unserem Newsletter auf dem Laufenden. Hier anfordern.

N

ur einen Tag nach der Verschärfung der Maskenpflicht hat Mallorca unter dem Eindruck von illegalen Partys, die gegen die Coronaregeln verstoßen, neue Maßnahmen zur Bekämpfung des sogenannten Sauftourismus angekündigt. Er werde die Maßnahmen für die spanische Urlaubsinsel und die anderen Balearen «in den nächsten Stunden» bekanntgeben, sagte der regionale Minister für Tourismus Iago Negueruela am Dienstag in Palma nach einem Treffen mit Hoteliers, Reiseveranstaltern und Gewerkschaftlern.

Man werde «nicht zulassen, dass das Image der Balearen in den Herkunftsländern beeinträchtigt» werde, erklärte der Minister in Anspielung auf Hunderte von Menschen, die am Wochenende am «Ballermann» in der Playa de Palma sowie in Magaluf westlich der Inselhauptstadt getrunken, getanzt und gefeiert hatten, ohne Schutzmaske zu tragen und ohne den in ganz Spanien vorgeschriebenen Sicherheitsabstand von mindestens eineinhalb Metern einzuhalten.

Verstöße gegen Corona-Regeln

Nach Medienberichten handelte es sich dabei vor allem um Touristen aus Deutschland und Großbritannien. Besonders in der Nacht von Freitag auf Samstag hatte es demnach sehr besorgniserregende Szenen gegeben. Angetrunkene Besucher hätten unter anderem Straßenhändler umarmt und im dichten Gedränge mit Fremden geflirtet.

Auch nach der Verschärfung der Maskenpflicht habe die Missachtung der Corona-Regeln der Polizei viel Arbeit bereitet, berichteten Medien Mallorcas. Am Strand des Ballermanns, an Promenaden, auf Partybooten und in Beachclubs habe es in der Nacht zum Dienstag Zusammenkünfte von Feiernden gegeben, die keine Maske getragen und keinen Abstand gewahrt hätten, schrieb die «Mallorca Zeitung».

Ein 43-Jähriger sei am Montagabend festgenommen worden, weil er in Palma betrunken und ohne Maske mehrere Bars und Restaurants aufgesucht und dort Mitarbeitern ins Gesicht gehustet habe, wobei er behauptet habe, mit dem Coronavirus infiziert zu sein.

100 Euro Strafe drohen

Nach dem Dekret der Regionalregierung muss man auf den Balearen seit Montag auch dann im Freien Maske tragen, wenn der Mindestabstand eingehalten werden kann. Ausnahmen gelten unter anderem am Strand, an den Promenaden, in der Natur, beim Sport und beim Essen und Trinken. Allerdings muss dort dann auch der Abstand zu Fremden gewahrt werden. Die vorgesehenen Bußgelder von bis zu 100 Euro für Verstöße sollen allerdings erst ab nächsten Montag verhängt werden. Ähnliche Verschärfungen der Maskenpflicht beschlossen auch viele andere Regionen Spaniens, darunter Katalonien und Andalusien.

Trauerportal.de (dpa)
In Memoriam

  1. Home
  2.  » 
  3. Aktuelles
  4.  » 
  5. Coronavirus Spezial
  6.  » 
  7. International
  8.  » Mallorca kündigt Vorgehen gegen «Sauftourismus» an

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Coronavirus Extra – Übersicht
Mutmacher
Profiteure & Ignoranten
Kultur
Sport
Regional
Ausland

Weitere Themen

Adressen
Care – Gesundheit für Senioren
Testament und Vorsorge
Trauerfall
Coronavirus Extra – Übersicht
Mutmacher
Profiteure & Ignoranten
Kultur
Sport
Regional
Ausland

Weitere Themen

Adressen
Care – Gesundheit für Senioren
Testament und Vorsorge
Trauerfall
Coronavirus Extra – Übersicht
Mutmacher
Profiteure & Ignoranten
Kultur
Sport
Regional
Ausland

Weitere Themen

Adressen
Care – Gesundheit für Senioren
Testament und Vorsorge
Trauerfall

Das könnte Sie auch interessieren

Weitere Artikel

Das könnte Sie auch interessieren

Weitere Artikel

Das könnte Sie auch interessieren

Weitere Artikel

FOLGEN SIE UNS
Newsletter
Keine wichtigen News mehr verpassen!
Gerne halten wir Sie auf dem Laufenden. Teilen Sie uns einfach Ihre E-Mail-Adresse mit. Ihre Daten geben wir nicht weiter. Sie können unseren Newsletter jederzeit abbestellen.

Jeden Monat verlosen wir unter allen Newsletter-Lesern zehn Jahresabonnements unserer Wochenzeitung IN MEMORIAM.

Damit wir Ihnen nur Nachrichten schicken, die Sie wirklich interessieren:

Exklusiv für unsere Newsletter-Abonnenten

LESESTÜCKE, DIE NICHT NUR VOM TABUTHEMA TOD HANDELN, SONDERN VIEL ÜBER DAS LEBEN VERRATEN. AKTUELL:

«Vielleicht passiert nach dem Tod was ganz Tolles»: Hinter Model, Schauspielerin und Unternehmerin Fiona Erdmann liegen schwere Zeiten. Anfang 2016 starb ihre Mutter Luzi, eineinhalb Jahre später ihr damaliger Noch-Ehemann und Vertrauter Mohamed. Ein Interview über Trauer, innere Stärke und einen geglückten Neuanfang.

Außerdem

Der ehemalige «Spiegel»-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer beschreibt, wie dramatisch das Coronavirus New York verändert hat.

Auch im traditionsbewussten Japan haben sich die Zeiten geändert: Während die Totenwache mit Gebeten früher die ganze Nacht dauerte, sind heute die Hinterbliebenen nicht mehr so ausdauernd und so wird die Zeremonie meist verkürzt. Und natürlich kommt auch Technik ins Spiel.

FOLGEN SIE UNS

Newsletter

Keine wichtigen News mehr verpassen!

Gerne halten wir Sie auf dem Laufenden. Jetzt Newsletter bestellen.

Exklusiv für unsere Newsletter-Abonnenten

LESESTÜCKE, DIE NICHT NUR VOM TABUTHEMA TOD HANDELN, SONDERN VIEL ÜBER DAS LEBEN VERRATEN. AKTUELL:

«Vielleicht passiert nach dem Tod was ganz Tolles»: Hinter Model, Schauspielerin und Unternehmerin Fiona Erdmann liegen schwere Zeiten. Anfang 2016 starb ihre Mutter Luzi, eineinhalb Jahre später ihr damaliger Noch-Ehemann und Vertrauter Mohamed. Ein Interview über Trauer, innere Stärke und einen geglückten Neuanfang.

Außerdem

Der ehemalige «Spiegel»-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer beschreibt, wie dramatisch das Coronavirus New York verändert hat.

Auch im traditionsbewussten Japan haben sich die Zeiten geändert: Während die Totenwache mit Gebeten früher die ganze Nacht dauerte, sind heute die Hinterbliebenen nicht mehr so ausdauernd und so wird die Zeremonie meist verkürzt. Und natürlich kommt auch Technik ins Spiel.

FOLGEN SIE UNS

Newsletter

Keine wichtigen News mehr verpassen!

Gerne halten wir Sie auf dem Laufenden. Jetzt Newsletter bestellen.

Exklusiv für unsere Newsletter-Abonnenten

LESESTÜCKE, DIE NICHT NUR VOM TABUTHEMA TOD HANDELN, SONDERN VIEL ÜBER DAS LEBEN VERRATEN. AKTUELL:

«Vielleicht passiert nach dem Tod was ganz Tolles»: Hinter Model, Schauspielerin und Unternehmerin Fiona Erdmann liegen schwere Zeiten. Anfang 2016 starb ihre Mutter Luzi, eineinhalb Jahre später ihr damaliger Noch-Ehemann und Vertrauter Mohamed. Ein Interview über Trauer, innere Stärke und einen geglückten Neuanfang.

Außerdem

Der ehemalige «Spiegel»-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer beschreibt, wie dramatisch das Coronavirus New York verändert hat.

Auch im traditionsbewussten Japan haben sich die Zeiten geändert: Während die Totenwache mit Gebeten früher die ganze Nacht dauerte, sind heute die Hinterbliebenen nicht mehr so ausdauernd und so wird die Zeremonie meist verkürzt. Und natürlich kommt auch Technik ins Spiel.

Jetzt Newsletter anfordern!

Unser Newsletter hält Sie auf dem Laufenden! Datenschutzerklärung

Vielen Dank! Bitte schauen Sie jetzt in Ihren E-Mails nach, um die Anmeldung abzuschließen.