1. September 2020
  1. Sie befinden sich hier:
  2.  » 
  3. Aktuelles
  4.  » 
  5. Nachrufe
  6.  » 
  7. Nachrufe auf Personen des öffentlichen Lebens
  8.  » Jürgen Schadeberg – der Chronist der Apartheid

Jürgen Schadeberg – der Chronist der Apartheid

Seine Fotografien von Nelson Mandela gehören zu den Schlüsselbildern des 20. Jahrhunderts. Nun ist der Fotograf mit 89 Jahren gestorben.

Der Fotograf Jürgen Schadeberg (Foto: Ralf Krüger/dpa)

Das TRAUERPORTAL verabschiedet sich in dieser Rubrik von Menschen des öffentlichen Lebens. Gerne halten wir Sie mit unserem Newsletter auf dem Laufenden. Hier anfordern.
Das TRAUERPORTAL verabschiedet sich in dieser Rubrik von Menschen des öffentlichen Lebens. Gerne halten wir Sie mit unserem Newsletter auf dem Laufenden. Hier anfordern.
Das TRAUERPORTAL verabschiedet sich in dieser Rubrik von Menschen des öffentlichen Lebens. Gerne halten wir Sie mit unserem Newsletter auf dem Laufenden. Hier anfordern.
D

er Fotograf Jürgen Schadeberg, der einige der wichtigsten Ereignisse der Apartheid dokumentierte, ist tot. Er sei am Samstag im Alter von 89 Jahren an Gesundheitsproblemen in Folge eines Schlaganfalls gestorben, sagte seine Ehefrau Claudia Schadeberg der Deutschen Presse-Agentur am Montagabend. Schadebergs Bilder des Anti-Apartheid-Kämpfers und ersten demokratisch gewählten Präsidenten Südafrikas, Nelson Mandela, sind weltweit berühmt.

Der Fotograf, Filmemacher und Journalist wurde 1931 in Berlin geboren und arbeitete für die Deutsche Presse-Agentur in Hamburg, bevor er 1950 nach Südafrika ging. Als leitender Fotograf und Bildredakteur des Lifestyle-Magazins «Drum» fotografierte er die blühende Jazz-Szene der Townships sowie Schlüsselereignisse in Südafrikas Geschichte, etwa das Massaker von Sharpeville 1960. In den 1960ern und 1970ern lebte und arbeitete er unter anderem in London, New York, Spanien und Frankreich, bevor er 1985 nach Südafrika zurückkehrte.

Sein Foto, das Nelson Mandela bei einem Besuch seiner ehemaligen Gefängniszelle auf Robben Island 1994 zeigt, wurde von The Photographers Gallery in London in die Liste der 50 denkwürdigsten Bilder des 20. Jahrhunderts gewählt.

Schadebergs Lebenswerk wurde unter anderem in dem 2004 erschienenen Film «Drum – Wahrheit um jeden Preis» gewürdigt. Zuletzt lebte der Fotograf mit seiner Ehefrau vor allem in Spanien, wie Claudia Schadeberg sagte. Das Paar hat demnach ein Fotoarchiv, das sieben Jahrzente der Fotografie in Südafrika und Europa beinhaltet.

Trauerportal.de (dpa)
In Memoriam

  1. Home
  2.  » 
  3. Aktuelles
  4.  » 
  5. Nachrufe
  6.  » 
  7. Nachrufe auf Personen des öffentlichen Lebens
  8.  » Jürgen Schadeberg – der Chronist der Apartheid
Stichwörter: Nachruf

KONDOLENZBUCH

1 Kommentar

  1. Ludwig Steinmeier

    Seine Bilder haben Gänsehaut erzeugt, er bebilderte den Fall des Apartheid-Regimes in Südafrika eindrucksvoll. R.I.P.

    Antworten

Einen Kommentar abschicken

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Jürgen Schadeberg

* 18. März 1931 in Berlin

† 29. August 2020 in La Drova (Spanien)

89 Jahre

Neueste Nachrufe auf Menschen des öffentlichen Lebens
Trauer um Regisseur Jiri Menzel

Trauer um Regisseur Jiri Menzel

Der Oscar-prämierte Filmemacher galt als Vorreiter der tschechoslowakischen Neuen Welle der 1960er Jahre. Nun ist er im Alter von 82 Jahren gestorben.

Neueste Nachrufe auf Menschen des öffentlichen Lebens
Trauer um Regisseur Jiri Menzel

Trauer um Regisseur Jiri Menzel

Der Oscar-prämierte Filmemacher galt als Vorreiter der tschechoslowakischen Neuen Welle der 1960er Jahre. Nun ist er im Alter von 82 Jahren gestorben.

Neueste Nachrufe auf Menschen des öffentlichen Lebens
Trauer um Regisseur Jiri Menzel

Trauer um Regisseur Jiri Menzel

Der Oscar-prämierte Filmemacher galt als Vorreiter der tschechoslowakischen Neuen Welle der 1960er Jahre. Nun ist er im Alter von 82 Jahren gestorben.

Das könnte Sie auch interessieren

Weitere Artikel

Das könnte Sie auch interessieren

Weitere Artikel

Das könnte Sie auch interessieren

Weitere Artikel

FOLGEN SIE UNS
Newsletter
Keine wichtigen News mehr verpassen!
Gerne halten wir Sie auf dem Laufenden. Teilen Sie uns einfach Ihre E-Mail-Adresse mit. Ihre Daten geben wir nicht weiter. Sie können unseren Newsletter jederzeit abbestellen.

Jeden Monat verlosen wir unter allen Newsletter-Lesern zehn Jahresabonnements unserer Wochenzeitung IN MEMORIAM.

Damit wir Ihnen nur Nachrichten schicken, die Sie wirklich interessieren:

Exklusiv für unsere Newsletter-Abonnenten

LESESTÜCKE, DIE NICHT NUR VOM TABUTHEMA TOD HANDELN, SONDERN VIEL ÜBER DAS LEBEN VERRATEN. AKTUELL:

«Vielleicht passiert nach dem Tod was ganz Tolles»: Hinter Model, Schauspielerin und Unternehmerin Fiona Erdmann liegen schwere Zeiten. Anfang 2016 starb ihre Mutter Luzi, eineinhalb Jahre später ihr damaliger Noch-Ehemann und Vertrauter Mohamed. Ein Interview über Trauer, innere Stärke und einen geglückten Neuanfang.

Außerdem

Der ehemalige «Spiegel»-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer beschreibt, wie dramatisch das Coronavirus New York verändert hat.

Auch im traditionsbewussten Japan haben sich die Zeiten geändert: Während die Totenwache mit Gebeten früher die ganze Nacht dauerte, sind heute die Hinterbliebenen nicht mehr so ausdauernd und so wird die Zeremonie meist verkürzt. Und natürlich kommt auch Technik ins Spiel.

FOLGEN SIE UNS

Newsletter

Keine wichtigen News mehr verpassen!

Gerne halten wir Sie auf dem Laufenden. Jetzt Newsletter bestellen.

Exklusiv für unsere Newsletter-Abonnenten

LESESTÜCKE, DIE NICHT NUR VOM TABUTHEMA TOD HANDELN, SONDERN VIEL ÜBER DAS LEBEN VERRATEN. AKTUELL:

«Vielleicht passiert nach dem Tod was ganz Tolles»: Hinter Model, Schauspielerin und Unternehmerin Fiona Erdmann liegen schwere Zeiten. Anfang 2016 starb ihre Mutter Luzi, eineinhalb Jahre später ihr damaliger Noch-Ehemann und Vertrauter Mohamed. Ein Interview über Trauer, innere Stärke und einen geglückten Neuanfang.

Außerdem

Der ehemalige «Spiegel»-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer beschreibt, wie dramatisch das Coronavirus New York verändert hat.

Auch im traditionsbewussten Japan haben sich die Zeiten geändert: Während die Totenwache mit Gebeten früher die ganze Nacht dauerte, sind heute die Hinterbliebenen nicht mehr so ausdauernd und so wird die Zeremonie meist verkürzt. Und natürlich kommt auch Technik ins Spiel.

FOLGEN SIE UNS

Newsletter

Keine wichtigen News mehr verpassen!

Gerne halten wir Sie auf dem Laufenden. Jetzt Newsletter bestellen.

Exklusiv für unsere Newsletter-Abonnenten

LESESTÜCKE, DIE NICHT NUR VOM TABUTHEMA TOD HANDELN, SONDERN VIEL ÜBER DAS LEBEN VERRATEN. AKTUELL:

«Vielleicht passiert nach dem Tod was ganz Tolles»: Hinter Model, Schauspielerin und Unternehmerin Fiona Erdmann liegen schwere Zeiten. Anfang 2016 starb ihre Mutter Luzi, eineinhalb Jahre später ihr damaliger Noch-Ehemann und Vertrauter Mohamed. Ein Interview über Trauer, innere Stärke und einen geglückten Neuanfang.

Außerdem

Der ehemalige «Spiegel»-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer beschreibt, wie dramatisch das Coronavirus New York verändert hat.

Auch im traditionsbewussten Japan haben sich die Zeiten geändert: Während die Totenwache mit Gebeten früher die ganze Nacht dauerte, sind heute die Hinterbliebenen nicht mehr so ausdauernd und so wird die Zeremonie meist verkürzt. Und natürlich kommt auch Technik ins Spiel.

Jetzt Newsletter anfordern!

Unser Newsletter hält Sie auf dem Laufenden! Datenschutzerklärung

Vielen Dank! Bitte schauen Sie jetzt in Ihren E-Mails nach, um die Anmeldung abzuschließen.